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So lernen Kinder, Gemüse zu lieben – 3

Wie bereits in meinen vorherigen Blogs erwähnt, habe ich jeden zweiten Tag ein neues Gemüse eingeführt, bis ich eine leckere, farbenfrohe Auswahl zusammengestellt hatte. Es war lustig zu sehen, welche verschiedenen Farbtöne Gaias Mahlzeit angenommen hat, immer wenn ich eine neue Zutat eingeführt habe.

In dieser Reihenfolge habe ich das Gemüse eingeführt:

Tag 1: Kürbis

Tag 2: Kürbis

Tag 3: Möhren

Tag 4: Möhren

Tag 5: Kartoffeln

Tag 6: Kartoffeln

Tag 7: Zucchini (in der Saison; denk daran, die Zucchini sorgfältig zu waschen und sie nicht zu schälen)

Tag 8: Zucchini (in der Saison; denk daran, die Zucchini sorgfältig zu waschen und sie nicht zu schälen)

Tag 9: Mangold oder Salat (1 Blatt)

Tag 10: Mangold oder Salat (1 Blatt)

Tag 11: Fenchel

Tag 12: Fenchel

Tag 13: Sellerie

Tag 14: Sellerie

Tag 15: Grüne Bohnen

Tag 16: Grüne Bohnen

Nach zwei Wochen, als meine Tochter 6 ½ Monate war, habe ich 2 TL gewürfeltes Gemüse unter das Essen gemischt. Ich habe den Vorrat an gewürfeltem Gemüse und das restliche Gemüse in zwei unterschiedlichen Gefäßen aufbewahrt, nicht länger als 24 Stunden (2 Mahlzeiten). Den übrig gebliebenen Teil habe ich für die restliche Woche eingefroren.

Zu dieser Art der Zubereitung bin ich zwei Wochen nach der Einführung sämtlicher Gemüsearten übergegangen. Es dauert eine Weile, bis das Kind neue Mahlzeiten als Ersatz für reine Milchmahlzeiten akzeptiert. Sobald ich also sicher war, dass Gaia die Mahlzeit tatsächlich isst, habe ich größere Portionen gekocht. Das spart der müden Mutter eine Menge Zeit….irgendjemand hat gesagt, dass man Gemüse jeden Tag frisch zubereiten sollte, aber ich denke so perfekt wollte ich gar nicht sein und habe stattdessen die Bequemlichkeit vorgezogen.

Meiner Meinung nach bewahrt man Mahlzeiten am besten in Glasgefäßen auf. Diese sind hygienischer als Plastik-Tupperware, denn daraus können bei hohen Temperaturen giftige Substanzen entweichen. Du kannst Marmeladen- oder Soßengläser u. Ä. nutzen, nachdem du sie gründlich gewachsen hast. So kannst du auch unterschiedliche Formen und Größen verwenden, denn nach einer Weile musst du 250 g-Portionen zubereiten und wirst größere Gefäße benötigen.

Allmählich kannst du auch immer mehr kleingehacktes Gemüse zugeben, wenn dein Kind dies mag. und du kannst jeden Tag größere Portionen anbieten.

Meine Tochter Gaia hat in ihrem ersten Lebensjahr viele verschiedene Gemüsearten probiert: Spinat, Brokkoli. Kopfkohl, Blumenkohl, Artischocken, Auberginen und Spargel. Ehrlich gesagt hat Gaia innerhalb eines Jahres genau das Gleiche wie wir gegessen…

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