In den USA als ‚Glocken Paprika‘ oder süßer ‚Pfeffer‘ Paprika bekannt, besitzen besonders die roten Sorten einen extrem hohen Vitamin C-Gehalt – ausreichend für den Tagesbedarf von rund 10 Personen.
Paprika ist ein relativ naher Verwandter der Chili, doch mit viel süßerem, überhaupt nicht scharfem Geschmack. Paprika wird wie Gemüse zubereitet und verzehrt, ist aber tatsächlich eine Frucht, was nur wenige Verbraucher wissen. Dicke Wände aus Fruchtfleisch umschließen die innere Fruchthöhle und Abschnitte, die die Samen enthalten. Die Farben sind vielfältig von grün, gelb, rot, orange bis purpurfarben. Auch die Formen sind sehr unterschiedlich. Fragen Sie Ihren Gemüsehändler vor Ort nach den besten heimischen Sorten.
Schneiden Sie die Paprika in rund 4 cm breite Stücke und entfernen Sie dabei die weißen Abschnitte aus dem Fruchtinneren. Anschließend werden die Stücke in Streifen geschnitten, diese halbiert und zum Salat hinzugefügt. Für gefüllte Paprika das obere Ende mit einem Messer entfernen und beiseite legen. Das Fruchtinnere gründlich säubern und dabei die weißen Abschnitte und alle Samen entfernen. Zum Schluss sollte eine sauber ausgehöhlte Paprikaschote übrigbleiben. Nach dem Füllen der Paprika den Deckel wieder aufsetzen.
Bei der Auswahl von Paprika unbedingt auf unbeschädigte Früchte mit glänzender und fester Haut achten. Es dürfen keine Flecken oder vertrocknete Stellen zu sehen sein. Lagern Sie Paprika in luftundurchlässigen Beuteln im Gemüsefach Ihres Kühlschrankes.
Paprikascheiben mit Olivenöl und Zitronensaft in einer großen Grillpfanne braten oder grillen, bis die Haut Blasen wirft und anschmort. Die Haut entweder belassen oder abpellen, sobald die Paprika weich wird. Gegrillte Paprika schmecken großartig auf Blattsalaten. Das Innere der Paprika entfernen, die Oberseite abschneiden und dünne Scheiben oder Ringe auf einer Pizza verteilen. Dünngeschnittener Paprika ist ein großartiger Salatbestandteil – egal ob frisch oder angeröstet.