Oft fälschlicherweise für Salat gehalten, gehört die Endivie – ebenso wie der Chicoree – zur Familie der Korbblütler. Die Endivie ist bekannt für ihre kleinen, knackigen Blättchen mit leicht bitterem Geschmack, der die anderen Gemüse in einem gemischten Salat gut ergänzt. Es gibt zwei Haupttypen von Endivien; die schmalblättrige, sogenannte ‚Gekrauste Endivie‘ und die breitblättrige Endivie, oft ‚Escariol-Endivie‘ genannt. Endivien und ihre Verwandten wie der Chicoree und der Radicchio besitzen eine gesundheitsfördernde Wirkung, da sie den Appetit fördern und den Stoffwechsel anregen. Gekrauste Endivien haben einen leicht bitteren Geschmack, wobei die äußeren Blätter bitterer als die blassen inneren Blätter sind. Der ernährungsphysiologische Vorteil besteht in einem hohen Folat-und Ballaststoff-Gehalt, was besonders vorteilhaft für die Ernährung schwangerer Frauen ist.
Durch kurzes Kochen verlieren Endivien den bitteren Geschmack. Für eine schmackhafte Beilage zum Hauptgericht Endivie dämpfen, ein wenig Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen und mit Zimt abschmecken. Endivien können auch in der Pfanne geschmort werden oder roh gegessen werden.
Wie bei den Blattsalaten nur Köpfe mit festen, leuchtendgrünen Blättern auswählen. Die Blätter sollten unbeschädigt und ohne braune Stellen sein. Verpackt in einem atmungsaktiven Plastikbeutel kann die Endivie rund eine Woche im Gemüsefach des Kühlschrankes gelagert werden.
Roh in einem Salat für mehr ‚Biss‘. Endivien können auch zusammen mit gehacktem Knoblauch in Olivenöl geschmort werden. Sobald sie leicht zusammenfallen, Salz und Pfeffer hinzufügen und auf knusprigem Brot servieren. Gehackte Endivie bringt Geschmack in Suppen, Brühen und Eintöpfe.